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Rothenburg ist der Inbegriff der deutschen Fachwerkromantik und gilt als Touristenmagnet. Die fränkische Kleinstadt thront hoch über dem Taubertal und geht auf eine vormalige Festungsanlage zurück. Die Stauferburg in Rothenburg ob der Tauber ist zwar heute nicht mehr existent, doch erinnert die 2010 errichtete Stauferstele an sie.

Die Gedenksäule erhebt sich exakt an jener Stelle, an der bis 1356 die Burganlage stand. Diese wurde aller Wahrscheinlichkeit nach von einem verheerenden Erdbeben zerstört. Mit der Leihgabe Heinrichs V. an Konrad III. ging sie Mitte des 12. Jahrhunderts in die Hände der Staufer über. Konrad ernannte die Wehranlage im Jahre 1142 zur Reichsburg und machte Rothenburg damit zum Zentrum seiner Herrschaft. Ähnlich einer Hauptstadtresidenz wurde sie in den folgenden Jahrzehnten erweitert und ausgebaut und nahm vormals die Fläche des heutigen Burggartens ein. Lediglich das Burgtor erinnert noch an jene Zeit. Schlendern Radreisende durch die herrlich grünende Gartenanlage, atmen sie das Flair der einstigen staufer’schen Kapitale.

Wissenswertes über die Staufer kann man hier nachlesen