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Im Jahre 1588 gab der Markgraf Georg Friedrich von Brandenburg-Ansbach den Befehl, hoch über Weißenburg die Hohenzollernfestung Wülzburg zu errichten. Ein fünfzackiges Pentagon sollte den südlichsten Punkt seines Reiches gegen Eindringlinge schützen. Über 330 Jahre lang entschied die spätere Dynastie der deutschen Kaiser nun über die Geschicke des Altmühltals.

Die 620 Meter hohe Erhebung war allerdings schon lange zuvor als strategisch günstiger Ort besiedelt worden. Im 11. Jahrhundert errichteten Benediktinermönche auf dem Wülzburger Berg ein Kloster. Über die Anfänge der salischen Stiftung ist wenig bekannt und so ranken sich noch immer Mythen und Legenden um den Hausberg der Weißenburger. Angeblich soll sich der Karolinger Pippin der Kurze während einer Jagd in den Wäldern Frankens verirrt haben. Die Nacht brach herein und er konnte seine Gefolgsleute nicht mehr finden. Da erschien eine geisterhafte Gestalt. Ein germanisches Mädchen, jung und hübsch wies ihm den Weg zurück zu seinen Jagdhelfern. Aus Dankbarkeit ließ Pippin ein Gotteshaus bauen.

Informationen zu Führungen gibt es auf der Webseite der Stadt Weißenburg