Die Markgräfliche Residenz von Ansbach wurde im 18. Jahrhundert zu einem Barockjuwel ausgebaut, das italienisches Flair in fränkische Gefilde importierte. Baumeister aus Südeuropa gestalteten den wunderhübschen Hofgarten, die idyllische Orangerie und die prunkvollen Gemächer. Heute lenkt man von hier aus die Geschicke des bayerischen Regierungsbezirkes Mittelfranken. Wer bei einem Bummel durch die Markgräfische Residenz Ansbach an einem gotischer Pfeiler vorbeikommt, entdeckt dort eine auffällige Gedenktafel. Sie erinnert an Kaspar Hauser. Der als „rätselhafter Findling“ titulierte junge Mann wurde am 17. Dezember 1833 im Ansbachischen Hofgarten erstochen. So ungeklärt die Herkunft und die Lebensumstände, so geheimnisvoll bleibt auch der Tod Kaspar Hausers. Wer ihn tötete und warum es ausgerechnet in Ansbach geschah, ist bis heute ein Mysterium. Möchten Reisende erfahren, wie das höfische Leben im 18. Jahrhundert ausgesehen hat, besuchen sie die Markgräfliche Residenz zu Ansbach während der alljährlich im Hochsommer stattfindenden Rokoko-Festspiele.

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