Als die Steinerne Brücke zwischen 1135 und 1146 erbaut wurde, war sie die einzige Flussquerung zwischen Wien und Ulm. Schon im 8. Jahrhundert überspannte an gleicher Stelle eine Holzbrücke die Donau; jene konnten den mächtigen Wogen des Stroms allerdings nicht lange standhalten. Seit beinahe 1000 Jahren ermöglicht die Steinerne Brücke nun, trockenen Fußes in die hübsche Altstadt Regensburgs zu gelangen. Somit trägt sie den Titel der ältesten, immer noch nutzbaren Brücke der gesamten Bundesrepublik. Das Bauwerk besteht aus insgesamt 16 Bögen, nur 14 davon sind sichtbar. Die ersten beiden wurden in die Ufermauer eingefasst. Wer genau hinsieht erkennt, dass nicht alle lichten Höhen und Brückenpfeiler gleichhoch beziehungsweise symmetrisch sind. Dieser Umstand zeugt von der Genialität der mittelalterlichen Baumeister. Sie richteten sich bei den Planungen für die Steinerne Brücke nach der Strömung und den Fließeigenschaften der Donau. Was dabei entstand, brachte Regensburg Zölle und das Ansehen hunderttausender Reisender ein.

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