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Der Dom zu Regensburg ist ein Meisterwerk der Gotik und meint wohl eines der schönsten Gotteshäuser Deutschlands. Auf seiner Empore singen regelmäßig die weltberühmten Regensburger Domspatzen. Erklingt um 12 Uhr mittags das Angelusläuten der Kirchenglocken, schallen besonders grollende Töne über die Donaumetropole hinweg. Kaum ein Geläut ist landesweit so tontief. Beim Blick hinauf zu den beiden Türmen fällt deren gewaltige Höhe auf. 105 Meter misst der Dom von Regensburg ab dem Sockel. Einige Vorgängerbauten wurden errichtet und abgetragen, bevor im 13. Jahrhundert mit dem monumentalen Gebäude begonnen wurde. Es brauchte 600 Jahre bis der Dom zu Regensburg in seiner heutigen Form entstehen konnte. Erst 1870 wurde er feierlich eingeweiht. Auf einer alten Fotografie aus jener Zeit steht der Dom St. Peter noch ohne Türme da. An den westlichen Vierungspfeilern dürfen Kirchenbesucher eine Besonderheit bestaunen. Die Mutter Gottes grüßt in abwehrender Haltung den ihr gegenüber prangernden, lachenden Erzengel Michael.

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