Gegründet wurde Kloster Weltenburg um das Jahr 617 von den missionarischen Mönchen Eustachius und Agilus und meint damit das älteste Konvent Bayerns. Weltenburg liegt in Einzellage am rechten Donauufer unmittelbar vor dem Durchbruchstal und genießt daher ein Panorama von beinahe märchenhafter Schönheit.

Gleich unterhalb der Eingangspforte zum Innenhof legen Ausflugsboote vor einer breiten Kieselbank an und an den Uferhängen gedeihen dichte Wälder. Zentraler Dreh- und Angelpunkt der Anlage ist die Klosterkirche. Sie ist dem Heiligen Georg geweiht und wurde von den Stuckateur-Genies Gebrüder Asam gestaltet. Egid Quirin Asam und Cosmas Damian Asam haben sich im Deckengemälde selbst verewigt; wer genau hinsieht, kann die Konterfeis der beiden Brüder erkennen. Den Kopf weit im Nacken, werden Radreisende auch dem atemberaubenden Antlitz der Brandenstein-Orgel erliegen. Gold, Prunk und filigrane Gemälde soweit das Auge reicht – die Weltenburger Klosterkirche ist eine Schatzkammer für Kunstinteressierte. Gleich gegenüber darf man die Impressionen im Biergarten der Klosterschenke Revue passieren lassen.