Exakt 35 Höhenmeter liegen zwischen der Burg Colmberg und der gleichnamigen Marktgemeinde. Auf dem sogenannten Heuberg erbaut, gilt die mittelalterliche Festungsanlage als Nachfolgebau Jahrtausende alter Wehranlagen. Schon in der Jungsteinzeit sollen dort oben zeitweilig Jäger auf ihre Beute gewartet haben. Die Kelten errichteten gar eine kleine Siedlung. Karl der Große ging bevorzugt auf Auerochsenjagd. Die mächtigen Rinder zogen in großen Herden durch das Altmühltal. Auf der Burg Colmberg genoss der Herrscher nicht nur ein imposantes Panorama – er konnte den Tieren auch leicht nachstellen! Zu seinen Lebzeiten errichtete man eine Palisadenburg. Vierhundert Jahre später reckte sich bereits die heutige Anlage gen weiß-blauen Himmel. Optisches Highlight von Colmberg ist der 35 Meter hohe Burgfried. Seine Mauern sind sechs Meter dick und wurden 1250 hochgezogen. Obwohl Burg Colmberg seit 1880 in Privatbesitz ist, können Reisende sie besuchen. Eine romantische Gaststätte lädt zur erholsamen Radfahrpause ein und in den Hotelzimmern nächtigt man mit pittoreskem Talblick.

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