Die Dynastie der Hohenzollern machte sich von Ansbach aus auf, eines der einflussreichsten Adelsgeschlechter Europas zu werden. Bevor die Blaublüter zu den Kurfürsten von Brandenburg aufstiegen, ließen sie die fränkische Metropole zu ihrer Hauptstadt ausbauen und bescherten ihr pompöse Prunkbauten und immensen Reichtum.

Folgen Reisende dem Altmühlradweg, sollten sie Halt an der Residenz machen. Barock und Rokoko haben das Schloss stilistisch geprägt und doch erkennen Besucher, dass der Herrschersitz bereits wesentlich länger existiert: Die Gotische Halle besitzt ein atemberaubendes Kreuzrippengewölbe. Inmitten dieser mittelalterlichen Architekturschönheit wird die Fayencen- und Porzellansammlung präsentiert.

Die Ansbacher Manufaktur stellte ab 1710 die begehrten blau-weißen Geschirr- und Dekorationsstücke her und exportierte sie in den gesamten mitteleuropäischen Raum. Idyllische Momente verleben Schlossbesucher im Hofgarten und auf den Parkbänken der Orangerie. Radelt man weiter ins Stadtzentrum, trifft man auf die ehemalige Hofkirche St. Gumbertus. Gleich nebenan reckt sich mit St. Johannis ein weiteres Gotteshaus aus dem 15. Jahrhundert in die Höhe.

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