Mit dem Limes errichteten die Römer einen der größten Grenzwälle der Welt. Das Kastell “Biriciana” wurde zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt nördlich der Alpen ausgebaut und lag unweit der Weißenburger Stadtmauern auf dem Kesselfeld. Vom Radweg aus erkennt man sogleich eines der Wahrzeichen der fränkisch-römischen Metropole: Die Wülzburg.

Auf einem flachen Hügelplateau beheimatet, gewährt die historische Festung ein fantastisches 360-Grad-Panorama über das idyllische Altmühltal. Passieren Radfahrer das Ellinger Tor, tauchen sie in eine der schönsten Altstädte der Bundesrepublik ein. Weißenburg zeichnet sich durch mittelalterliche Gassen, prächtige Patrizierhäuser und schmucke Fachwerkensembles aus. Das schmale, vierstöckige Lebküchnerhaus verzaubert mit seinem romantischen Antlitz und im Blauen Haus bestaunen Reisende das Apothekenmuseum. Die Einhorn-Apotheke gehört seit Jahrhunderten zum Stadtbild und so sind in ihren Kellergewölben alte Laborgerätschaften und eine Offizin aus dem 18. Jahrhundert ausgestellt. Besucher erleben wie vormals Medikamente hergestellt wurden. Gleich gegenüber wacht eine Statue Luthers vor der prächtigen St.-Andreas-Kirche.

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