In Kehlheim strömt die Altmühl schlussendlich in die Donau. Die niederbayerische Zweiflüssestadt wurde am Ausgang des spektakulären Donaudurchbruchs und zu Füßen des Michelsberges errichtet. Auf jener Anhöhe steht auch das Wahrzeichen Kelheims: Die Befreiungshalle. König Ludwig I. ließ sie zum Gedenken an den Sieg über die napoleonischen Truppen erbauen.

18 Kolossalstatuen mit einer Größe von 5,30 Metern reihen sich um den Rundbau. Jede von ihnen steht symbolisch für einen Volksstamm, der sich in Deutschland gegen den Kaiser der Franzosen erhoben hatte. Neben dem monumentalen Bau ist es vor allem der Ausblick des Michelsberges, der die Besucher fesselt. Sanft nimmt die glitzernde, schwerfällige Donau die sich rege schlängelnde Altmühl in sich auf und strömt weiter durch die Häuserzeilen. Steigt man unten am Schiffsanleger vom Fahrrad ab, unternimmt man eine wildromantische Bootsfahrt zu einem sakralen Juwel. Kloster Weltenburg liegt flussaufwärts hinter den steilen, bizarren Felswänden des Durchbruchs. Eines der besten Biere Bayerns wird dort seit Äonen von den Mönchen gebraut.

Zur Webseite der Stadt Kehlheim