Städte im Altmühltal

Eine Radreise entlang der Altmühl ist von vielen interessanten Sehenwürdigkeiten geprägt. Vielfältige Naturlandschaften und kulturhistorische Städte werden mit dem Rad erkundet. Die Besichtigung einer quirligen Stadt bietet nach einer ruhigen Fahrt durchs Grüne, eine wilkommene Abwechslung. Einen kleinen Einblick welche schönen Städte am Wegesrand liegen, bekommen Sie hier:

Rothenburg | Eichstätt | Regensburg

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Rothenburg ob der Tauber

Eine Radreise entlang des Altmühltal Radweg führt den Radfahrer direkt in die Stadt Rothenburg ob der Tauber. Das von der mittelalterlichen Entstehungsgeschichte geprägte Städtchen weiß mit vielen Details zu begeistern und zieht vor allem mit der beschaulichen Atmosphäre des Stadtzentrums die Besucher in seinen Bann. Dabei bewegt sich die fränkische Kleinstadt immer in der spannenden Sphäre zwischen Geschichte und Moderne.

Für Radwanderer auf dem Altmühltal Radweg bietet Rothenburg ob der Tauber nicht nur ein zweckmäßiges Etappenziel, sondern vor allem jede Menge Sehenswertes aus der über 1000 jährigen Geschichte der Stadt. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten gehören neben den vielen mittelalterlichen Fachwerkbauten überall in der Innenstadt, vor allem auch das weltberühmte Plönlein mit dem Sieberstor und dem Koberzeller Tor. Anziehungspunkte sind daneben auch das Burgtor aus dem 12. Jahrhundert oder das eindrucksvolle Ensemble rund um das historische Rathaus. Auf dem geschichtsträchtigen Pflaster wandelt der Besucher zwischen Gotik und Renaissance und erfährt bei genauerem Hinsehen auch viel über die jüdischen Wurzeln der Stadt.

Dass dabei in Rothenburg ob der Tauber die Uhren nicht stehen geblieben sind, zeigt die Stadt mit einem breiten kulturellen Angebot, welches nicht nur aus der Geschichte der Stadt zehrt. Nette Unterkünfte, gemütliche Cafés und Kneipen laden zur geselligen Unterhaltung ein und komplettieren das Angebot erholsamer Entspannung im mittelalterlichen Ambiente. Für den kulturhistorisch interessierten Besucher empfehlen sich das mittelalterliche Kriminalmuseum oder auch das Deutsche Weihnachtsmuseum. Hier atmet die Geschichte in einem besonderen Takt und führt den Gast zurück in längst vergessene Zeiten.

Aber nicht nur die Architektur und Geschichte begeistern die Besucher der Stadt. Auch das natürliche Umfeld lädt zum Entdecken und Erholen ein und so ist es kein Wunder, dass der Altmühltal Radweg mit zu den meist frequentierten Radwegen Deutschlands zählt. Hügelige Landschaften, Wälder, Wiesen und Felder bieten hier eine eindrucksvolle Abwechslung in der bezaubernden Landschaft rund um Rothenburg ob der Tauber.

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Die Altmühlstadt Eichstätt

Einer der beliebtesten Radwege Deutschlands ist der Altmühltal Radweg. Er führt durch das Altmühltal, das von beeindruckenden Kalksteinfelsen und Flussläufen geprägt ist und an zahlreichen historischen Städten vorbeiführt.

Eine der prachtvollsten Städte ist Eichstätt. Hoch über der Stadt liegt die Willibaldsburg, das Wahrzeichen Eichstätts, die man schon vom 246 km langen Altmühltal Radweg aus sieht. 1355 von Bischof Berthold Burggraf von Zollern erbaut, beherbergt sie heute das Museum für Ur- und Frühgeschichte,  sowie das Jura Museum. Ebenso zur Burg gehört der Bastionsgarten “Hortus Eystettensis”, der 1998 neu angelegt wurde und heute auf 1500 Quadratmetern mit Lehrtafeln über seine seltenen und exotischen Pflanzen informiert. Nicht nur für Gartenliebhaber lohnt sich auch ein Abstecher in den Hofgarten der ehemals fürstbischöflichen Sommerresidenz Eichstätt, der sich zur Altmühl hinstreckt. Früher galt er als barocker Garten im französischen Stil, heute wird er als englischer Garten bezeichnet. Er beheimatet eine Vielzahl an Strauch- und Baumarten. Die Sommerresidenz selbst ist heute der Sitz der Verwaltung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Begibt man sich in die Innenstadt, deren Straßen und Gassen in barockem Glanz erstrahlen, wird man zum Residenzplatz gelangen, der mit seinem Marienbrunnen und der Mariensäule zu den schönsten Plätzen Europas zählt. Die prunkvolle Residenz, in der sich heute das Landratsamt Eichstätt befindet, wurde 1725 fertiggestellt. Nebenan steht der überwiegend zur hoch- und spätgotischen Zeit entstandene Eichstätter Dom, der auf das 11. Jahrhundert zurückgeht und 1718 mit seiner barocken Westfassade fertiggestellt wurde. Die Klosterkirche Notre Dame du Sacré Coeur zählt zu den bedeutendsten Bauwerken im barocken Stil in Eichstätt. Mit ihrer großartigen Barockkuppel, und dem Mittelfresko, mit einem Durchmesser von 4, 40 Metern stellt sie ein sakrales Meisterwerk dar. In der Klosterkirche St. Walburga liegt das Grab der heute immer noch hochverehrten heiligen Walburga und gilt als Wahlfahrtsstätte für ihre Anhänger.

Wer auf dem Altmühltal Radweg unterwegs ist, kann sich auf einen Besuch im vielseitigen Eichstätt freuen.

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Das historische Regensburg

Allein schon die Möglichkeit, die Schönheiten des Landes auf zwei Rädern zu erkunden ist ein Traum. Wenn man sich dann noch dazu verführen lässt, eine Radwanderung auf dem Altmühltal Radweg zu unternehmen, dann kann man sich gewiss sein, ein unvergessliches Erlebnis zu erfahren. Eine sehr  interessanteste Stadt, die man am Ende des Altmühltal Radweg erreicht, ist Regensburg.

Regensburg gehört zu den wenigen Städten, die sich ihren unvergleichbaren mittelalterlichen Charakter bewahrt haben und sich dennoch nie vor der Moderne verschlossen haben.  Mit über 1.500 denkmalgeschützten Gebäuden zählt Regensburg zu dem UNESCO Weltkulturerbe. Auf dem Fahrrad kommt man auch am Wahrzeichen Regensburg vorbei. Die Steinerne Brücke, die als Symbol hoher architektonischer Baukunst aus dem Mittelalter gilt, überwältigt in ihrer ganzen Pracht. Diese wurde bereits 1147 freigegeben und war zur damaligen Zeit die einzige Möglichkeit, zwischen Ulm und Wien, die Donau zu überqueren. Ein wichtiger Knotenpunkt der Wirtschaft war somit geschaffen. Regensburg hat viele sehr gut erhaltene Baudenkmäler zu bieten. Der mittelalterliche Stadtkern wird noch immer von Teilen der alten Stadtbefestigung umgeben. Das älteste Bauwerk, die Porta Pretoria wird auf ein Alter von gut 2000 Jahre geschätzt. Der alte Dom St.Peter, der auch zu eines der wichtigsten Wahrzeichen Regensburgs zählt, ist die einzige gotische Kathedrale in ganz Bayern. In Regensburg kann man Geschichte nicht nur sehen, sondern auch hautnah spüren. An fast allen Ecken der Stadt fühlt man die Historie und auch die Bedeutung dieser Stadt.

Neben diesen vielen Eindrücken, kann man auch eine Rast mit Rad einlegen und sich in einen der zahlreichen Restaurants und Gaststätten stärken. Kulinarische Köstlichkeiten aus aller Welt werden einem geboten. Natürlich profitiert der Gast auch von der guten alten deutschen Küche, die vor allem in den altertümlichen Räumlichkeiten einiger Gaststätten doppelt so gut mundet. Gut gestärkt und voll mit vielen Eindrücken ist dies ein schöner Abschluss einer gelungenen Radreise.

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